Frequenzwandler SWC-60 IV für 2 Motoren?

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Frequenzwandler SWC-60 IV für 2 Motoren?

Beitragvon chriskuku » 21. Jan 2015, 12:51

Weiß jemand (HappyFreddy), ob der Frequenzwandler aus Carstens "Schmiede" leistungsmäßig geeignet ist, um eine Hammond Konsolorgel à la BC, D, oder G zu starten und zu versorgen (2 Startmotoren, 2 Run-Motoren, 115V)?

Ich meine letztens gemessen zuhaben, als ich den Chorusgenerator einer BC startete (115V Startmotor mit 50Hz allerdings), daß am Trenntrafo (mit V und A Anzeige) der Zeiger auf 1A stand.

Der Runmotor selbst zog etwa 150ma.

Grüße
Christoph

--------------
B3, 122 u.m.

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Re: Frequenzwandler SWC-60 IV für 2 Motoren?

Beitragvon happyfreddy » 21. Jan 2015, 13:26

hi,
Nein der Wandler ist nur für einen Motor von der Leistung ausgelegt.
Für Modelle mit Chorusgenerator müssen also zwei Wandler verwendet werden jeder direkt in die SYNC - Motorzuleitungen.
Es dürfte auch keine Probleme mit dem Start geben ( geringere Drehzahl der Startmotoren aufgrund Betrieb mit 50 Hz ), da die Wandler
jeweils mit 50 Hz beginnen und dann auf 60 Hz in wenigen Sekunden hochlaufen und diese Frequenz dann halten.
Hammond H 112 auf Säulen
Wersi Spectra auf Chromsäulen (+ HX 3 im Bau)
Wersi Spectra im Prisma Gehäuse
Leslie 770
HX 3 B 3 look (mk 4 )
HX 2 auf Chromsäulen (mk 1)
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Re: Frequenzwandler SWC-60 IV für 2 Motoren?

Beitragvon chriskuku » 21. Jan 2015, 17:03

happyfreddy hat geschrieben:hi,
Nein der Wandler ist nur für einen Motor von der Leistung ausgelegt.
Für Modelle mit Chorusgenerator müssen also zwei Wandler verwendet werden jeder direkt in die SYNC - Motorzuleitungen.
Es dürfte auch keine Probleme mit dem Start geben ( geringere Drehzahl der Startmotoren aufgrund Betrieb mit 50 Hz ), da die Wandler
jeweils mit 50 Hz beginnen und dann auf 60 Hz in wenigen Sekunden hochlaufen und diese Frequenz dann halten.


Das ist leider nicht so toll :) Auch wenn die Wandler ja wahrscheinlich quarzgesteuert sind, laufen dann die Generatoren nicht (genau)
synchron, denn auch zwei Quarze driften auseinander.

Vielleicht könnte man die Clock des einen Wandlers auf die Clock des andern leiten? Sozusagen einen Master und einen Slave-Wandler.

Oder könnte doch da vielleicht auch den Wandler mit etwas stärkeren Komponenten bestücken? Hat das überhaupt schon mal jemand ausprobiert,
wie belastbar der Wandler ist?

Grüße
Christoph

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Re: Frequenzwandler SWC-60 IV für 2 Motoren?

Beitragvon happyfreddy » 21. Jan 2015, 17:09

Leistungsfähigere Wandler war bisher keine Nachfrage.
Quarztoleranz dürfte ausreichen letztlich hat der Chrousgenerator ja auch ganz andere Frequenzen als der normale.
Denke das wird nicht weiter auffallen.
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Re: Frequenzwandler SWC-60 IV für 2 Motoren?

Beitragvon chriskuku » 21. Jan 2015, 17:53

happyfreddy hat geschrieben:Leistungsfähigere Wandler war bisher keine Nachfrage.
Quarztoleranz dürfte ausreichen letztlich hat der Chrousgenerator ja auch ganz andere Frequenzen als der normale.
Denke das wird nicht weiter auffallen.



Darauf habe ich nur gewartet, auf diese Antwort :).
Andere hat er, aber andere bestimmte.

Ich hatte gefragt, ob jemand die Leistung mal getestet oder ermittelt hat?

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Re: Frequenzwandler SWC-60 IV für 2 Motoren?

Beitragvon chriskuku » 22. Jan 2015, 11:02

Meist meldet sich bei mir nachts um 5 das Unterbewußtsein und weist mich auf einen Denkfehler hin:

Der Wandler braucht ja nur den Runmotor zu versorgen, der Startmotor wird von den 115V aus dem Trenn-/Spartrafo direkt versorgt.
Nun meine ich aber, daß der Wandler durchaus in der Lage sein sollte, entweder durch Bestückung mit etwas stärkeren MOS-Fets oder mehr Kühlkörper oder beidem, auch 2 Runmotoren (2x150mA @ 115V) zu betreiben.

Grüße
Christoph

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Re: Frequenzwandler SWC-60 IV für 2 Motoren?

Beitragvon happyfreddy » 22. Jan 2015, 15:32

@Chris
Stärkere FET sind eine Sache und die vorhandenen sollten auch schon Kühlkörperchen haben.
Zweiter Aspekt die Speicherdrossel, die wir nach wie vor selber wickeln und in solch einem Fall zu knapp
bemessen sein würde, was wiederum neues Layout etc wenn geändert nach sich zieht.
HAb grad mit Carsten telefoniert.
Es ist äußerst knapp mit einem Wandler zwei Motoren zu versorgen, besser und sicherer sind zwei Wandler für
jeden Motor einen.
Sollte wieder erwarten ein Generator daneben liegen in den Frequenzen, so könnte per Fein Tuning ( zweite Funktion des möglichen
anzuschließenden Transposers ) dieses Manko behoben werden.
Genereller Aufbau bei Umrüstung

Zusätzlicher Netzschalter

TRENNTRAFO 230 V : 110 Volt ; hier keinen Spartrafo verwenden !

Anschluß der 117 V / 50 Hz an AC Anschluß der Orgel

Nur in die Motorzuleitungen den SWC 60 Wandler einfügen

Der Rest der Orgel läuft mit 117 Volt / 50 Hz und somit auch der Startmotor

Es braucht somit auch nichts an der Verdrahtung des START/ RUN Schalters geändert werden.

Zusätzlicher Netzschalter nur weil sonst der Trenntrafo ständig am Netz hängen würde.

Ich hatte schon mehrere Fälle ( meist gechoppte Orgeln) wo am Chassis der Orgel je nach Polung des Netzsteckers die Phase lag.
Grund waren die Step Down Trafos minderer Qualität. Hier also nicht am falschen Ende sparen und auf Nummer sicher gehen.
Normal reicht ein 250 - 300 VA Trenntrafo aus . Nicht jedoch wenn gleichzeitig noch ein 6pol / 9pol Leslie versorgt werden soll. Hier sind dann schon 500 VA Typen erforderlich.
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Re: Frequenzwandler SWC-60 IV für 2 Motoren?

Beitragvon chriskuku » 22. Jan 2015, 16:16

happyfreddy hat geschrieben:@Chris
Stärkere FET sind eine Sache und die vorhandenen sollten auch schon Kühlkörperchen haben.
Zweiter Aspekt die Speicherdrossel, die wir nach wie vor selber wickeln und in solch einem Fall zu knapp
bemessen sein würde, was wiederum neues Layout etc wenn geändert nach sich zieht.
HAb grad mit Carsten telefoniert.
Es ist äußerst knapp mit einem Wandler zwei Motoren zu versorgen, besser und sicherer sind zwei Wandler für
jeden Motor einen.
Sollte wieder erwarten ein Generator daneben liegen in den Frequenzen, so könnte per Fein Tuning ( zweite Funktion des möglichen
anzuschließenden Transposers ) dieses Manko behoben werden.
Genereller Aufbau bei Umrüstung

Zusätzlicher Netzschalter

TRENNTRAFO 230 V : 110 Volt ; hier keinen Spartrafo verwenden !

Anschluß der 117 V / 50 Hz an AC Anschluß der Orgel

Nur in die Motorzuleitungen den SWC 60 Wandler einfügen

Der Rest der Orgel läuft mit 117 Volt / 50 Hz und somit auch der Startmotor

Es braucht somit auch nichts an der Verdrahtung des START/ RUN Schalters geändert werden.

Zusätzlicher Netzschalter nur weil sonst der Trenntrafo ständig am Netz hängen würde.

Ich hatte schon mehrere Fälle ( meist gechoppte Orgeln) wo am Chassis der Orgel je nach Polung des Netzsteckers die Phase lag.
Grund waren die Step Down Trafos minderer Qualität. Hier also nicht am falschen Ende sparen und auf Nummer sicher gehen.
Normal reicht ein 250 - 300 VA Trenntrafo aus . Nicht jedoch wenn gleichzeitig noch ein 6pol / 9pol Leslie versorgt werden soll. Hier sind dann schon 500 VA Typen erforderlich.



Danke, Freddy, für Deine Infos.

Ich verwende grundsätzlich nur Spartrafos (höchstens 150W und das hat bisher immer gereicht), einfach um des "Sparens" willen. :) Ich verstehe auch überhaupt nicht (wie letztens schon in einem anderen Forum von mir bemerkt), wie es jemand schaffen kann, "Phase" auf das Chassis der Orgel zu legen. So einer gehört eingesperrt ;)

1. Man schleift doch die Schutzerde (PE) immer durch.
2. N und P gehen an die Primärwicklung des Spartrafos.
3. N und Sparanzapfung (nennen wir sie "S") gehen an SWC, an AO-28 Trafoprimärwicklung, evtl. noch an ein Relais, das
220V auf Leslie schaltet.

Bei 1-3 können N und P natürlich vertauscht werden, je nachdem, wie herum man den Netzstecker einsteckt, aber dadurch kommt ja
keiner von beiden an das Chassis. Aber nie hat auch nur einer von beiden Verbindung mit dem Chassis.

Also, m.E. ist ein echter Trenntrafo nur mehr Eisen und Kupfer und somit teuerer und schwerer.

Was wohl sein kann, daß man bei Weglassen der Schutzerde eine Kapazitiv eingekoppelte Wechselspannung hat,bedingt durch die Primär/Sekundär Wicklungskapazitätet des AO-28 Transformators (AO-10 in älteren Konsolen). Aber wie gesagt, bei Schutzerdung nie ein Problem.


Grüße
Christoph

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Re: Frequenzwandler SWC-60 IV für 2 Motoren?

Beitragvon happyfreddy » 22. Jan 2015, 17:35

@Chris

es gibt gute und schlechte Spartrafos. Haben die kein VDE Zeichen oder Prüfzertifizierung wäre ich ganz vorsichtig.
Hat so ein Trafo eine schlechte Isolierung und keine Schutzerde angeklemmt aber Chassis mit Orgelchassis verbunden, hast Du das Problem.
Ich verwende grundsätzlich 2 Kammer Trenntrafos und die laß ich mir auch wickeln vom Fachbetrieb.
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