Perkussion Hammond vs. Clone

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Re: Perkussion Hammond vs. Clone

Beitrag von happyfreddy » 28. Aug 2017, 20:13

Eine Hammond hat eine Percussion die man als
SOLO PERCUSSION bezeichnet.
Dh die Percussion erklingt nur dann wenn vorher keine Taste gedrückt bzw gehalten wurde.

Hier bestimmte also eine legato Spielweise ob eine Percussion erklingt (stakkatospiel) oder eben nicht (legatospiel )
Die Funktion erklärt sich damit von selbst wenn man berücksichtigt daß das Triggersignal für eine Percussion ja aus
einer Fußlage gewonnen wird. Bleibt also irgendeine Taste liegen ist auch der Trigger bereits ausgelöst und kann durch
keine weitere gedrückte Taste erneut ausgelöst werden, da gewissermaßen " verriegelt ".

Andere Hammonds wie zB die H 100 oder auch die meisten Heimorgeln haben eine separate Kontaktreihe für die
Percussion.
Bei diesen Orgeln ist dann auch ein erneuter Trigger einer Percussion durch weitere zu gehaltenen Ton angeschlagenen
Tasten möglich.
Diese Art der Percussion wird dann ( nur ) PERCUSSION genannt

Bei Legato Spiel wird kein Percussionslevel " irgendwie gehalten"
Die Percussion ist bereits dann abgeklungen bis auf die per Trimmpoti einstellbare "CUT LEVEL PERCUSSION " Schwelle,
die sich sehr nahe dem NULL Level bewegen sollte.
Wenn man alle Zugriegel einschiebt und nur die Percussion einschaltet sollte bei gedrückt gehaltenen Tasten nach dem Abklingen der Percussion kein " Rest Tonsignal " mehr zu hören sein, einzustellen mit oa Trimmpoti in einer Hammond.

Re: Perkussion Hammond vs. Clone

Beitrag von ralph » 28. Aug 2017, 17:22

Hallo happyfreddy,

das klingt kompliziert, die Perkussion des HX-3 setzt allerdings immer mit vollem Pegel wieder ein.

Ist nun die besagte Hammond defekt, wenn man durch entsprechendes Legatospiel die Lautstärke auf einem Zwischenwert konstant halten kann?

Gruß
Ralph

Re: Perkussion Hammond vs. Clone

Beitrag von happyfreddy » 26. Aug 2017, 17:29

Der HX 3 hat einen Preamp AO28 einer B 3 adaptiert implementiert.
Die dortige Percussionsstufe umfaßt drei Röhren was entsprechend umgesetzt wurde.
Somit keine simplen Kondensator Auf~ und ~Entladungen
Die Percussion funktioniert genauso wie im Original, dh zur Generierung der
Steuerspannung für die Percussion wird eine Fußlage dazu benutzt.

Perkussion Hammond vs. Clone

Beitrag von ralph » 26. Aug 2017, 15:28

Hallo,

ich bin kürzlich in einem YouTube-Vergleich von Hammond vs. Clone auf eine unterschiedliche Arbeitsweise der Perkussion aufmerksam geworden: Bei der Hammond wird der entsprechende Kondensator offensichlich nicht sofort wieder aufgeladen, wenn man nicht mehr legato spielt sondern relativ langsam. Dadurch lässt sich mit der Spielweise die Lautstärke der Perkussion regulieren.

Ich kenne es von den Clones nur so, dass die Perkussion immer mit vollem Pegel wieder einsetzt, d.h. der virtuelle Kondensator sofort geladen ist.

Grüße
Ralph

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